Auf den ersten Blick ist es recht erstraunlich, dass sich Bielefeld in letzter Instanz gegen Berlin durchsetzen konnte. Erst bei eingehender Analyse zeigen sich die Vorteile, die für Bielefeld als Bildungsstandort sprechen. Christian Ebel (Bertelsmann Stiftung) “verkauft” die Stadt unter dem Motto “Fünf Finger, fünf Gründe”:
- Tatsächlich war das EduCamp noch nie in Bielefeld.
- Bielefeld ist ein zentraler Punkt innerhalb Deutschlands und aus diesem Grunde stets gut zu erreichen
- Bemerkenswert ist die Stadt in der Tat als Wissenschaftsstandort: Es wäre schön, wenn die Möglichkeiten für Kooperationen genutzt werden, etwa mit der FH oder der Universität Bielefeld. Auch von unseren innovativen Schulen ist die Rede (ein Beispiel liegt zweifelsohne mit der Laborschule vor).
- Den Satz kopiere ich direkt: “Völlig neue Leute werden auf das EduCamp-Format aufmerksam!” Und füge hinzu, dass leztlich eine ganz Region auf Bielefeld fokussiert ist; das macht das EduCamp zu einer großen Sache und erhöht dessen Außenwirkung.
- Für Bielefelder ein Kalauer, für den Rest der Welt Realität: Die Stadt, die es nicht gibt, gibt es wirklich! Bielefeld ist in Wahrheit das Zentrum einer starken Region, zu der längst nicht nur Unternehmen wie Dr. Oetker, SCHÜCO oder Gildemeister gehören.
Über 85 Prozent votierten für den Bildungsstandort Bielefeld. Ausgerichtet wird das EduCamp von der Bertelsmann Stiftung. Ich hoffe sehr, dass ich vom 18. bis 20. November im Oberstufen-Kolleg einige bekannte Gesichter endlich mal persönlich erblicken werde.
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Meta



